Krise
als Chance

Presse

 

16.03.2025

Trends 2025 im Transportgeschäft und warum eine Insolvenz auch eine Chance sein kann

 
In der Logistikbranche ist der Markt im Umbruch. Fehlende Fahrer bereiten Unternehmern Kopfzerbrechen. Außerdem fordern Kraftstoffpreise und strenge Umweltvorschriften eine Veränderung geradezu heraus. Die Branche muss als Lösung auch das Thema „Künstliche Intelligenz“ im Auge behalten, um nicht den Anschluss zu verpassen.
Noch vor wenigen Jahren hörte es sich wie weit entfernte Zukunftsmusik an: autonome Lkws, KI-gesteuerte Lagerroboter. Tatsächlich sind diese Technologien jedoch gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt. Sie könnten künftig sogar die Lösung einiger erheblicher Probleme in der Transportbranche sein.
Auch wenn vielen Unternehmern bewusst ist, wie wichtig junge Talente in ihrem Team sind, wachsen diese trotzdem nicht auf Bäumen: Der Fahrermangel wird 2025 eine Herausforderung bleiben, so die Verkehrsrundschau. Die Experimente zur KI-gestützten Automatisierung werden sich voraussichtlich weiter intensivieren, um schlussendlich praxistaugliche Lösungen zu liefern. Eine schrittweise Umstellung auf autonomes Fahren ist allerdings am ehesten mittelfristig zu erwarten, da hier auch viele regulatorische Fragen geklärt werden müssen.
Anders sieht es im Bereich Nachhaltigkeit und Effektivität aus. Hier kommt KI tatsächlich schon zum Einsatz, um die betriebliche Effizienz zu verbessern. Leerkilometer können auf diese Weise vermieden und Zeitaufwand reduziert werden.
Ein weiteres Arbeitsfeld für künstliche Intelligenz wird es bei der Automatisierung einfacher, aber zeitaufwendiger Prozesse geben. Softwaregesteuerte Diagnosegeräte kommen zum Einsatz, um Mitarbeiter zu entlasten und Fehlern vorzubeugen.
Wie in anderen Branchen auch, wird für 2025 im Logistik-Zweig ein Zuwachs der Insolvenzen und Geschäftsaufgaben erwartet. Zum einen stehen Firmen vor der häufig ungeklärten Frage des Generationswechsels. Zum anderen bringen steigende Kosten die Unternehmen in Schieflage. Hier gilt es vor allem auch Kraftstoffverteuerungen in den kommenden Jahren im Blick zu behalten und bei wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen schon im Vorfeld Sanierungsmöglichkeiten anzugehen.
Nicht immer muss eine Insolvenz aber das Aus bedeuten. Manchmal ist es ein Schritt in Richtung Erneuerung sowie damit auch hin zur stärkeren Nutzung von zeitgemäßen Lösungen und Technologien wie KI – das wiederum kann die Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft stärken.

Haben Sie Fragen zu Insolvenz, Sanierung oder Neustrukturierung im Transportbereich? Dank unserer besonderen Expertise in der Branche können wir Sie fundiert unterstützen.

Kontakt:

Rechtsanwalt Thomas Beck
Beck Rechtsanwälte – Wirtschaftskanzlei
Königsbrücker Straße 31-33
01099 Dresden
Telefon: 0351-26441100
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